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Im Jahre 1791 wurde Paul Nelke in Dt. Cekzin geboren, 1814 zum Priester geweiht. Bei der Neueröffnung des Gymnasiums in Konitz 1815 predigte Vikar Nelke in der Gymnasialkirche über die Schriftstelle "Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang". 1818 bis 1826 war Nelke Kommendarius in Kamin. Am 27. Oktober 1842 starb er als Pfarrer von Subkau, zwischen Dirschau und Pelplin gelegen.
Eine Begebenheit aus seiner Kaminer Zeit ist wert, festgehalten zu werden. Es war 1822. Die Kirche in Obkaß bedurfte der Ausbesserung. Die Arbeiten wurden öffentlich vergeben. Von acht Bewerbern tat Kommendarius Nelke das Mindestgebot. Der Vertrag verlangte gute Ware, besonders guten Kalk und Mauergrund, dazu untadelhaftes Holz. Nelke erhielt den Zuschlag. Er ließ die übernommenen Arbeiten vorschriftsmäßig ausführen. Allerdings setzte er dabei noch Geld zu. Aber ihm lag "die Verschönerung dieser armseligen Kirche am Herzen. Kommendarius Nelke hat aus Eigenem die Kirche in Obkaß ausbessern helfen."
Quelle:
Dr. Joseph Rink: "Die Seele des Koschneiders" - hier: Die Kirche - S.23
Koschneider-Bücher Nr. 12